Was ist U18
Konzept
Konzept der U18 Jugendwahl
1. Phase – Die Vorbereitung
Im Vorfeld der U18-Wahl starten die teilnehmenden Institutionen (z.B. Wahllokale und Anlauf- und Kontaktstellen) mit ihren Aktivitäten. Diese Zeit bildet den Schwerpunkt der Kampagne. Denn in diesem Zeitraum werden Kinder und Jugendliche an Politik interessiert, Kenntnisse über Wahlen vermittelt, Diskussionen mit den Jugendlichen und/oder zwischen den Jugendlichen zu einer Entscheidung für eine Partei führen. Diese Arbeit muss von den Aktiven in den Wahllokalen geleistet werden, die von Kindern und Jugendlichen aufgesucht werden.
Die Palette der Maßnahmen ist vielfältig und kann sehr phantasievoll gestaltet werden. Der Landesjugendring stellt den Wahllokalen auf der Homepage Informationen für die theoretische und praktische Vorbereitung sowie für die ganz konkrete Umsetzung am Wahltag zur Verfügung.
2. Phase – Die Durchführung
In der Woche bis zum 18.03.2011 (ein Freitag) sind die Wahllokale für alle Wählerinnen und Wähler geöffnet.
Kinder und Jugendliche bekommen im Wahllokal ihrer Wahl einen Stimmzettel für ihren Wahlkreis, suchen eine Wahlkabine auf, machen ihr Kreuz und werfen den Stimmzettel in eine Wahlurne.
Die Wahllokale schließen analog der Landtagswahl um 18 Uhr. Die Auszählung der Stimmzettel erfolgt öffentlich und durch die jungen Menschen selbst. Die Ergebnisse werden an die Wahlzentrale übermittelt. Im Internet werden ab 18 Uhr die ersten Hochrechnungen und gegen 22 Uhr das Endergebnis veröffentlicht. Auf verschiedenen Wahlveranstaltungen werden die Ergebnisse mit jungen Menschen und VertreterInnen der Politik und der Presse diskutiert.
3. Phase – Die Nachbereitung
U18 bringt junge Menschen untereinander und mit ihren Bezugspersonen über Politik ins Gespräch. Durch das jetzt geweckte Interesse der Kinder und Jugendlichen an Politik bieten sich für die pädagogischen Institutionen Gelegenheiten, ihren Auftrag „Politische Bildung“ durch weiterführende Projekte umzusetzen. Darüber hinaus hat U18 durch die große Zahl der WählerInnen in besonderem Maße das Potential (z.B. durch Auswertungen, Podiumsdiskussionen, Internetchat, Gästebuch, PolitikerInnen-verträge), auch nach Durchführung der Wahl Jugendliche und PolitikerInnen miteinander ins Gespräch zu bringen. Die U18-WählerInnen sind zum größten Teil bei den nächsten Landtagswahlen wahlberechtigt.